EN
I. Vorbereitung der Prüfung
| TESTDATUM | 19. August 2024 |
| Prüfpersonal | Tanbos Zhang Yuanjian |
| Teststandort | Ulanhot, Innere Mongolei |
| Verlegemethode | Direkt verlegt |
| Standort der beiden Enden | Ein Ende befindet sich im Ringnetzschaltschrank und das andere Ende im Verteilerkasten |
| Verwendete Instrumente | T8-Kabel-Fehlerortungssystem |
| Grundlegende Standortinformationen | Das Kabel ist ein 380-V-Kabel mit einer Gesamtlänge von ca. 165 Metern. Es verläuft auf klarem Weg und endet an der Treppenecke. |
II. Prüfverfahren
Schritt 1: Bestimmung der Fehlerart Der 500-V-Isolations-Megger prüft separat den Isolationswiderstand des dreiphasigen Kabels gegen Erde; bei allen drei Phasen beträgt der Wert Null gegen Erde. Die drei Phasen wurden erneut mit einem Multimeter getestet: Die Widerstandswerte von Phase A, B und C gegen Erde lagen jeweils bei ca. 10 kΩ; beim Zwischenphasentest zwischen A und B ergab sich ein Wert von 600 Ω. Es wurde zunächst vermutet, dass ein Kurzschlussfehler zwischen Phase A und B vorliegt.
Schritt 2: Grobe Fehlerortung
Zunächst wird die WL20-Wellenreflektor-Methode mit Niederspannungsimpulsen zur Prüfung der Gesamtlänge aller drei Phasen des Kabels eingesetzt. Die Länge der drei Phasen beträgt etwa 165 m;
Es wurde zunächst festgestellt, dass es sich um einen Hochwiderstandsfehler zwischen den Phasen A und B handelt. An die Phasen A und B wurde eine Spannung von 7 kV angelegt. Nach Durchschlag der Fehlerstelle wurde die Impulsstrom-Wellenform wie in der unten stehenden Abbildung dargestellt erfasst. Die Wellenform war eindeutig zyklisch, und die Fehlerentfernung betrug 162 m.
Schritt 3: Ermittlung des Kabelverlaufs
Schritt 4: Genaues Festlegen des Fehlerpunkts. Die Gesamtlänge des Kabels, gemessen mittels Niederspannungsimpuls, beträgt 165 Meter; die durch die Impulsstrom-Wellenform-Prüfung ermittelte Länge beträgt 162 Meter. Die Fehlerlokalisierung stimmt im Wesentlichen mit der Gesamtlänge des Kabels überein, und der Fehlerpunkt befindet sich am Kabelende. 2. An die fehlerhafte Phase wurde ein Hochspannungsimpuls von 7 kV angelegt, und ein Festpunkt-Messgerät (PP20) erreichte das Kabelende, um den Punkt festzulegen. Da sich das Kabelende an der Ecke zwischen dem ersten und zweiten Stockwerk des Wohngebäudes befand, wurde der Punkt zunächst im ersten Stockwerk festgelegt. Es stellte sich heraus, dass das Entladungsgeräusch des Fehlerpunkts in der Nähe der Ecke des ersten Stockwerks zu hören war. Die akustisch-magnetische Zeitdifferenz war hier am geringsten, und das Entladungsgeräusch im Kopfhörer war am lautesten. Die minimale akustisch-magnetische Zeitdifferenz betrug 2,9 ms, und die Lokalisierung war erfolgreich.
III. Testzusammenfassung